Prince René Douala Manga-Bell
Quiproquo
Jean Janiaud (fixant l'horloge) : Dix sept heures (un silence). C'est à cette heure que je traversais Paris pour prendre un thé avec Carol, pauvre Carol, et avec Clara, avant de retourner au bureau (un silence). Dix sept heures dix minutes ! (Un silence). Carol n'est pas là…Elle ne viendra pas… Elle ne viendra plus jamais… Carol ! Carol ! En vertu de quel calcul démoniaque t'étais-tu trouvée à cet angle de la place de l'Etoile où ce chauffard maudit t'a écrasée ? Et toi qui étais si heureuse de fêter nos noces d'étain ! (Un silence). Dix ans de bonheur intense perdus ! Tu es morte à deux jours près ! Mon Dieu ! (Ses yeux se portent sur le piano). Personne ne touchera plus à ton Stradivarius. Même pas Clara. Je lui offrirai un Amati que je placerai dans sa chambre à coucher, (un silence). A quoi sert d'être riche à 45 ans, si on a perdu tous les siens ? (Un silence). Ma petite Carol est morte. Mon petit frère René et sa femme Mauricette se sont suicidés au gaz dans leur appartement à cause d'une ruine (un silence). Pourquoi ? Mais pourquoi bon Dieu !
ISBN 3-939313-84-X (978-3-939313-84-7)
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Kum' a Ndumbe III.
Ach Kamerun! Unsere alte deutsche Kolonie...
Dieses humorvolle Dokumentarstück über die deutsche Kolonialzeit in Kamerun spiegelt die Ereignisse von der Souveränitätsübertragung an das Deutsche Reich im Jahre 1884 bis zur Hinrichtung von König Rudolf Duala Manga Bell durch die deutsche Verwaltung 1914 wider. Der Widerstand des Lock Priso (Kum’a Mbape) im Jahre 1884 findet ab 1912 eine entschiedene Fortsetzung unter der Führung von Duala Manga Bell. Der Reichstag wird ohne Erfolg von den Kamerunern angerufen, als diese von ihrem Grund und Boden enteignet werden sollten. Diese Kolonialsatire basiert auf angehängten historischen Dokumenten aus den deutschen Archiven.
ISBN 3-939313-01-7; 978-3-939313-01-4
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Kum' a Ndumbe III:
Lumumba II.
Ein Stück in neun Szenen
Lumumba, der von der Gefängniszelle im Präsidentenpalast des unabhängig gewordenen Landes landet, wird durch unglaubliche Geschäfte von den Herren Kommunisten und Kapitalisten mit List umworben, und jeder erwartet von ihm ein Exklusivgeschäft. Lumumba feiert mit einigen Offizieren einen gegen die alte korrupte Mannschaft geglückten Putsch. Aber das Sekretariat der Internationalen Korruption ruft an und lässt ausrichten: „Den Putsch können Sie schon behalten, aber Lumumba ist nicht der richtige Mann … Die Welt ist kein Theater. Erschießen!“ Dieses Theaterstück zeigt mit Humor, wie die Interaktion von Korruption, Sexualitt, Geld und Politik ein eigenes Machtsystem in der Gesellschaft durchsetzen kann.
ISBN 3-939313-00-9; 978-3-939313-00-7
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Kum' a Ndumbe III.
Kafra Biatanga
Ein Stück in elf Szenen
Biafra in Nigeria, Katanga im Kongo früher, heute Irak im Mittleren Osten? Das Stück voll Ironie und Humor hinterfragt die internationale Politik und legt die Irreführung der öffentlichen Meinung bloß. Wie wird ein Krieg wie ein aus der politischen Fabrik hergestelltes Produkt ausgelöst? Wie manipuliert man seine eigene Bevölkerung, um Feindbilder tief in die Psyche hineinzusetzen und sogar Hilfsbereitschaft nach erledigtem Mord hervorzurufen? Kafra-Biatanga, ein 1970 verfasstes Stück über die Konstruktion der Kriege in afrikanischen Staaten, ist nur ein Beispiel, wie gegriffen aus der heutigen Aktualität internationaler Politik.
ISBN 3-939313-02-5; 978-3-939313-02-1
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Kum' a Ndumbe III.
Das Fest der Liebe
Ein Fest findet zwischen Zuschauern und Schauspielern statt, mit Musik und Tanz im Stil von Otis Redding, auch mit Blues, Charleston, Slow, Rock'n Roll. Die Liebe wird gefeiert, nicht das sich festklammern an jemanden, nicht der Ersatz, weil man nichts anderes finden konnte, nicht das oberflächliche und betrügerische „ich liebe dich“, nicht diese leere Schale, die weggeworfen wird, weil man den ganzen Saft ausgepresst hat und selbst nichts geben will, sondern ...
ISBN 3-939313-02-5 (978-3-939313-02-1) - Im Erscheinen, voraussichtlich Oktober 2006
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